Die Sonne bringt es an den Tag

Erfolgreicher Start der Solaraktion „Mach Dein Dach sonnenreif“

Bild (v.l.n.r.): Jörg Lüdorf (MVV Solar), Bürgermeisterin Felicitas Kubala, Roland Weiß, Katarina Ressel

Mit kräftigem Sonnenschein am Samstagvormittag hat die Sonne unter Beweis gestellt, dass die Solaraktion für die Gartenstadt, das Speckweg- und Sonnenschein-Gebiet bestens geeignet ist.

Zum Start der Kampagne war Frau Bürgermeisterin Felicitas Kubala ins Bürgerhaus Gartenstadt gekommen, um sich engagiert bei den zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern für die Nutzung von Solarstrom einzusetzen.

„Die Wette gilt“, betonte die Bürgermeisterin, und erinnerte an die Wettinitiative des Bürgervereins Gartenstadt e.V. (BVG) mit der Stadt Mannheim. „Wetten, dass in der Gartenstadt so viele Solarstromanlagen installiert werden, dass die Leistung eines Windrads erreicht wird?“ zitierte Bürgermeisterin Kubala den stellv. Vorsitzenden des Bürgervereins Gartenstadt, Roland Weiß.

Das war der Anstoß für die Solaraktion „Mach Dein Dach sonnenreif“. Die Aktion wird gefördert durch die Stadt Mannheim in Kooperation mit der MVV Energie, MVV Regioplan und der Mannheimer Klimaschutzagentur. Das Mannheimer Umweltforum, der Zusammenschluss der Mannheimer Umwelt-, Naturschutz- und Verkehrsverbände unterstützt die Aktion ebenfalls.

„Die Wette gilt. Wir stellen uns der großen Aufgabe. Es fühlt sich richtig gut an, die Energiegewinnung in die eigene Hand zu nehmen“, so Roland Weiß vom BVG.

Und Frau Kubala betonte nochmals, die Stadt Mannheim geht diese Wette sehr gerne ein. Schließlich sind noch mehr Solaranlagen in Mannheim unerlässlich, wenn die Energiewende weiterhin ernsthaft vorangetrieben werden soll.

Unter den Gästen konnte Roland Weiß die Bezirksbeiräte Markus Corcelli, Gudrun Müller, Matthias Pitz, Peter Stegmaier, Dr. Thomas Steitz sowie Thomas Fleck von der Volksbank Sandhofen begrüßen.

Unterstützt von zahlreichen Helfern und Helferinnen hatte die Vorsitzende des BVG, Gudrun Müller, ein leckeres und energievolles Frühstück vorbereitete.

Katarina Ressel, Klimaschutzagentur Mannheim, sowie Herr Alexander Fucker, Projektleiter Nachhaltige Stadtentwicklung, stellten in einem kurzweiligen Abriss das Förderprogramm bei der Aktion „Mach Dein Dach sonnenreif“ vor. Die Solaraktion ist Teil eines Gesamtkonzepts zur energetischen Stadtentwicklung in der Gartenstadt, Sonnenschein- und Speckweggebiet.

Frau Ressel verwies auf die Möglichkeit, auf über 1.000 Dächern Sonnenenergie gewinnen zu können. Herr Fucker führte aus, dass dreiviertel des Gebäudebestands bereits vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 erbaut wurden und in vielen Fällen die Gebäudehülle dieses Gebäudebestands den Sanierungszyklus bereits überschritten hat.

„Die Energiewende der Gartenstadt findet in den Wohngebäuden und bei der Mobilität der Bewohner und Bewohnerinnen statt“, so Alexander Fucker.

Sowohl die interessierten Besucher als auch die anwesenden Fachleute waren mit dem energiegeladenen Frühstück und dem intensiven Informations- und Meinungsaustausch sehr zufrieden. Die Sonne brachte es an den Tag und hatte den besten Beweis geliefert, dass die Chancen für den Bürgerverein Gartenstadt, die Wette zu gewinnen, sehr gut stehen.

Für weitere Informationen zur Solaraktion steht Frau Katarina Ressel unter der Telefonnummer 0621-862 484 10 oder der E-Mailadresse info@klima-ma.de gerne zur Verfügung.

Mannheim, 14.05.2018

Bildquellen

  • IMG_20180505_104714_858: Timo Spargerer

Kommentar zum Artikel im MM „Definitiv eine Erleichterung“ https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-definitiv-eine-erleichterung-_arid,1207493.html

Kommentar zum Artikel im MM „Definitiv eine Erleichterung“ https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-definitiv-eine-erleichterung-_arid,1207493.html

Die Bürger Mannheims können sich mit recht freuen, wenn die neue Stadtbahn Nord ein Erfolg geworden ist. Sie möchten bei der aktuellen sehr schlechten Finanzlage der Stadt Mannheim sicherlich keine Erhöhung der Fahrpreise noch andere Gebührenerhöhungen für die zusätzlichen Kosten der neuen Bahn in Kauf nehmen.
Auch die Menschen in der Gartenstadt waren nicht generell gegen dieses Projekt.

Kritikpunkt war immer die Trassenführung durch die Waldpforte und die deutliche Verschlechterung der Busslinien 53 und 55.

Wie wir wissen musste die Trasse durch die Waldpforte nur deshalb gebaut werden, damit die Gesamtnoten über die zuschussfähigen Kosten von 50 Millionen Euro kamen.

Wie gerade in der letzten öffentlichen Bezirksbeiratssitzung von den Bürgern vorgetragen wurde ist die Anbindung an die Stadt durchaus schlechter als zuvor. Vor allem die stark reduzierte Taktfrequenz ist ein Ärgernis. Hat Frau/Mann den Bus verpasst, ist langes Warten angesagt. Aus einer damals angepriesene rechnerischen Verbesserung der Fahrzeit von wenigen Minuten, für die Fahrt in die Stadt, ist eine deutliche Verschlechterung erreicht worden. Belegt wird dies auch durch die Aussage von Dieter Heißler im MM: https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-definitiv-eine-erleichterung-_arid,1207493.html „Mit der neuen Stadtbahn wurde der Bus-Takt im Nordosten verändert. „Unsere Mitglieder müssen jetzt eine halbe Stunde warten, bis sie nach Hause fahren können.“ Das sei gerade den vielen Jugendlichen und Älteren im Turnverein („Seniorensport ist bei uns sehr gewachsen“) kaum zumutbar.“

Sichtbar wird dies auch, wenn Kinder von ihren Eltern mit dem Auto zur Bahn gefahren werden, da sie sonst entweder weit zu Fuß oder früher von zu Hause losgehen müssen.

Belegt wird dies auch dadurch, dass viel Schüler zu Früh (kurz nach 7:00) am Morgen in der Waldschule erscheinen, da sie sonst laut deren Bekunden zu spät zum Unterricht kommen würden.

Diese Punkte wurden auch in der letzten öffentlichen Sitzung des Bezirksbeirats von den Bürgern vorgetragen.

Eine Verbesserung der Taktfrequenz ist möglich, aber auch mit Kosten verbunden. Stadtrat Konrad Schlichter hat bei der Bezirksbeiratssitzung die RNV gebeten dem Gemeinderat einen Kostenvorschlag zu unterbreiten.

Frau/Mann könnte vermuten, dass die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter anderem mit genau dieser Kostenreduzierung erreicht wurde, die jetzt im Nachhinein irgendwie doch vom Bürger zu bezahlen ist.

Ebenso wurde auf der Bezirksbeiratssitzung eine mögliche Erweiterung der Buslinie 55 bis nach Käfertal vorgestellt, um eine radiale/tangentiale Verbindung zu schaffen. Dazu müsste ein weiterer Bus eingesetzt werden, was aber nicht zu einer Verbesserung der Taktung, sondern nur zu einer Erhöhung der Kosten führt. Ob sich dies für die RNV rechnet, soll in einem Test erprobt werden.

Mit der Bahn ist auch ein neues Unfallrisiko gekommen. Im Laufe des Betriebes haben sich mindestens zwei Unfälle mit Fußgängern ereignet. Da helfen anscheinend auch die vielen Andreas-Kreuze und Kinderblinker nicht.

Es wäre schön, wenn die RNV regelmäßige Schulungen, wie kurz vor der Inbetriebnahme, an Schulen und Kindergärten durchführen würden, um auf die Gefahr hinzuweisen.

Insgesamt ist es begrüßenswert, wenn der öffentliche Nahverkehr in Mannheim verbessert wird. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass der Individualverkehr zu einer Belastung in Mannheim geworden ist. Die Straßen werden viel schneller kaputt gefahren als sie repariert werden können, die Umweltbelastung ist unzumutbar, die Parkplatzsituation ist schlecht.

Herr Bürgermeister Specht hat in Berlin zuletzt vorgetragen, dass ein plötzliches kostenloses ÖPNV Angebot kurzfristig mehr Probleme bringt, als Probleme löst. Er hält umfangreiche Analysen für unbedingt notwendig bevor auf die Schnelle Lösungen in den Raum geworfen werden.

Dies kann man rückwirkend auch für die Stadtbahn Nord sagen. Eine mehr ganzheitliche Betrachtung des ÖPNV im Mannheimer Norden unter Einbeziehung von z. B. Franklin hätte zu einer optimalen Lösung führen können. Dies wurde zwar im Stadtbahn Forum vorgetragen, aber damals als nicht notwendig abgetan. Die nun stattfindende Diskussion um den ÖPNV in Franklin zeigt, dass hier eine Chance vertan wurde die Fördergelder zielführender einzusetzen.

„Licht aus – Spott an“: Freitag, 17.02.2018, 19.30 Uhr im Gemeindesaal von St. Elisabeth

Die Spitzklicker in der Gartenstadt beim Bürgerverein. Eintrittspreis 22,- Euro.

Die_Spitzklicker

Vorverkaufsstellen: Schreibwaren Hetzel am Freyaplatz; Unser kleiner Laden, Kirchwaldstraße, Pressecafé Donarstraße und während Veranstaltungen und Sprechstunden des Bürgervereins, Donnerstags 18.00 bis 19.00 Uhr.

15. November 2017, 19.30 Uhr: Infoabend des Projekts „Wachsame Gaddestadt“

kein_Einbruch

Wachsame Gaddestadt – STOP, keine Chance für Einbrecher!

Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“

Klicken Sie auf den Link…

Eine geförderte Initiative der Polizei Baden-Württemberg für eine wachsame Nachbarschaft im Stadtteil Mannheim Gartenstadt
Auf Initiative des Bürgerverein Mannheim Gartenstadt e.V. haben sich einige ortsansässige Vereine für das Projekt „Wachsame Gaddestadt – STOP, keine Chance für Einbrecher!- Initiative für eine wachsame Nachbarschaft im Stadtteil Mannheim Gartenstadt.“ Zusammengetan.
Ziel der Zusammenarbeit der eigenständigen Vereine, die eine Gesamtmitgliederzahl von über 3000 Mitgliedern umfasst, ist es das subjektive und objektive Sicherheitsgefühl der Bürger im Stadtteil Mannheim Gartenstadt durch das Projekt zu erhöhen und so Wohnungseinbrüche insbesondere durch sicherheitsbewusstes Verhalten, eine aufmerksame Nachbarschaft und eine funktionierende Sozialkontrolle zu verhindern. Mannheim und somit auch der Stadtteil MA-Gartenstadt ist im Landesvergleich Baden-Württemberg von Einbrüchen stark belastet. Die im Jahr 2016 und 2017 durchgeführten Beratungen durch die technische Prävention des Polizeipräsidiums Mannheim, die überdurchschnittlich hoch sind, belegen, dass das Interesse am Schutz vor Einbrüchen hoch ist und dieses durch Initiativen gefördert werden muss.
Für das Projekt, welches in Kooperation mit dem örtlich zuständigen Polizeirevier MA-Sandhofen, der Kommunalen Kriminalprävention der Stadt Mannheim, dem SiMA e.V. wird mit Fördermitteln aus dem KKP Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ des Innenministeriums Baden-Württemberg realisiert.
Insgesamt wurden 10.000 Euro an Fördergeldern für die Maßnahmen für die Jahre 2017 und 2018 beantragt und wie wir heute erfuhren auch genehmigt.
Der Bürgerverein freut sich sehr über die Unterstützung, die den Gartenstädter Bürgern vollends zu Gute kommen soll.
Wir werden über die einzelnen Projekte/ Veranstaltungen und Aktionen zeitnah berichten.
Christoph Kunkel

Christoph Kunkel ist neuer Beiratssprecher

Bei der vergangenen Beiratsitzung im Juli wurde Christoph Kunkel von den Beiräten zum Sprecher gewählt. Seine Stellvertreterin ist Ingrid Engelhard. Der Beiratssprecher oder seine Vertreterin sind immer herzlich zur Vorstandsitzung des Bürgervereins eingeladen. Es wurde in der Sitzung berichtet, dass derzeit viel im Bürgergarten umgebaut wird und die Sanierungen des Bürgerhauses in Angriff genommen werden. Zum Bürgerfest im Bürgergarten am 01.09.2017 ab 18.00 Uhr und am 02.09.2017 ab 11.00 Uhr sucht der Bürgerverein noch Tombolaspenden, Kuchenspenden und Helfer für Auf- und Abbau und für die Standbesetzung. Ansprechpartner…

Jahreshauptversammlung des Bürgervereins im Mai 2017

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden alle Vorstände, Revisoren und Beiräte neu gewählt. 100 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend.

Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Gudrun Müller
Stellvertretende Vorsitzende: Gudrun Heß und Roland Weiß
Kassiererin: Martina Steitz
Schriftführer: Wolfgang Jackwerth
Beisitzer: Roxanne Dexler, Helmut Bischler, Klaus Karle und Chris Rihm

Revisoren:
Michael Böhler und Mike Hiat

Wir wünschen allen Aktiven eine gute Zusammenarbeit und viel Spaß bei der Arbeit.