Kommentar zum Artikel im MM „Definitiv eine Erleichterung“ https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-definitiv-eine-erleichterung-_arid,1207493.html

Kommentar zum Artikel im MM „Definitiv eine Erleichterung“ https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-definitiv-eine-erleichterung-_arid,1207493.html

Die Bürger Mannheims können sich mit recht freuen, wenn die neue Stadtbahn Nord ein Erfolg geworden ist. Sie möchten bei der aktuellen sehr schlechten Finanzlage der Stadt Mannheim sicherlich keine Erhöhung der Fahrpreise noch andere Gebührenerhöhungen für die zusätzlichen Kosten der neuen Bahn in Kauf nehmen.
Auch die Menschen in der Gartenstadt waren nicht generell gegen dieses Projekt.

Kritikpunkt war immer die Trassenführung durch die Waldpforte und die deutliche Verschlechterung der Busslinien 53 und 55.

Wie wir wissen musste die Trasse durch die Waldpforte nur deshalb gebaut werden, damit die Gesamtnoten über die zuschussfähigen Kosten von 50 Millionen Euro kamen.

Wie gerade in der letzten öffentlichen Bezirksbeiratssitzung von den Bürgern vorgetragen wurde ist die Anbindung an die Stadt durchaus schlechter als zuvor. Vor allem die stark reduzierte Taktfrequenz ist ein Ärgernis. Hat Frau/Mann den Bus verpasst, ist langes Warten angesagt. Aus einer damals angepriesene rechnerischen Verbesserung der Fahrzeit von wenigen Minuten, für die Fahrt in die Stadt, ist eine deutliche Verschlechterung erreicht worden. Belegt wird dies auch durch die Aussage von Dieter Heißler im MM: https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-definitiv-eine-erleichterung-_arid,1207493.html „Mit der neuen Stadtbahn wurde der Bus-Takt im Nordosten verändert. „Unsere Mitglieder müssen jetzt eine halbe Stunde warten, bis sie nach Hause fahren können.“ Das sei gerade den vielen Jugendlichen und Älteren im Turnverein („Seniorensport ist bei uns sehr gewachsen“) kaum zumutbar.“

Sichtbar wird dies auch, wenn Kinder von ihren Eltern mit dem Auto zur Bahn gefahren werden, da sie sonst entweder weit zu Fuß oder früher von zu Hause losgehen müssen.

Belegt wird dies auch dadurch, dass viel Schüler zu Früh (kurz nach 7:00) am Morgen in der Waldschule erscheinen, da sie sonst laut deren Bekunden zu spät zum Unterricht kommen würden.

Diese Punkte wurden auch in der letzten öffentlichen Sitzung des Bezirksbeirats von den Bürgern vorgetragen.

Eine Verbesserung der Taktfrequenz ist möglich, aber auch mit Kosten verbunden. Stadtrat Konrad Schlichter hat bei der Bezirksbeiratssitzung die RNV gebeten dem Gemeinderat einen Kostenvorschlag zu unterbreiten.

Frau/Mann könnte vermuten, dass die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter anderem mit genau dieser Kostenreduzierung erreicht wurde, die jetzt im Nachhinein irgendwie doch vom Bürger zu bezahlen ist.

Ebenso wurde auf der Bezirksbeiratssitzung eine mögliche Erweiterung der Buslinie 55 bis nach Käfertal vorgestellt, um eine radiale/tangentiale Verbindung zu schaffen. Dazu müsste ein weiterer Bus eingesetzt werden, was aber nicht zu einer Verbesserung der Taktung, sondern nur zu einer Erhöhung der Kosten führt. Ob sich dies für die RNV rechnet, soll in einem Test erprobt werden.

Mit der Bahn ist auch ein neues Unfallrisiko gekommen. Im Laufe des Betriebes haben sich mindestens zwei Unfälle mit Fußgängern ereignet. Da helfen anscheinend auch die vielen Andreas-Kreuze und Kinderblinker nicht.

Es wäre schön, wenn die RNV regelmäßige Schulungen, wie kurz vor der Inbetriebnahme, an Schulen und Kindergärten durchführen würden, um auf die Gefahr hinzuweisen.

Insgesamt ist es begrüßenswert, wenn der öffentliche Nahverkehr in Mannheim verbessert wird. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass der Individualverkehr zu einer Belastung in Mannheim geworden ist. Die Straßen werden viel schneller kaputt gefahren als sie repariert werden können, die Umweltbelastung ist unzumutbar, die Parkplatzsituation ist schlecht.

Herr Bürgermeister Specht hat in Berlin zuletzt vorgetragen, dass ein plötzliches kostenloses ÖPNV Angebot kurzfristig mehr Probleme bringt, als Probleme löst. Er hält umfangreiche Analysen für unbedingt notwendig bevor auf die Schnelle Lösungen in den Raum geworfen werden.

Dies kann man rückwirkend auch für die Stadtbahn Nord sagen. Eine mehr ganzheitliche Betrachtung des ÖPNV im Mannheimer Norden unter Einbeziehung von z. B. Franklin hätte zu einer optimalen Lösung führen können. Dies wurde zwar im Stadtbahn Forum vorgetragen, aber damals als nicht notwendig abgetan. Die nun stattfindende Diskussion um den ÖPNV in Franklin zeigt, dass hier eine Chance vertan wurde die Fördergelder zielführender einzusetzen.

News zum neuen Cafe am Waldfriedhof

Die Grube für das Fundament ist ausgehoben und die Sauberkeitsschicht wurde gegossen.
Zur Zeit werden die Fundamentwände und die Aufnahmen für die Stützen gegossen. Dazu werden massive Eisenkäfige gebaut, die dem Beton die nötige Festigkeit geben.
Sind diese Arbeiten Abgeschlossen, wird das Erdreich wieder verfüllt und die Bodenplatte gegossen.
In ca. 4 Wochen (Anfang bis Mitte März) könnten diese Arbeiten beendet sein.

Fundament 1
Beginn der Fundamentarbeiten

Das Gebäude selbst wird aus Holz von der Firma Holzbau GmbH Körber – Sumser – Frey in Fertigteilen erstellt, die dann vor Ort in kurzer Zeit zusammengesetzt werden können.

Soweit nichts dazwischen kommt, kann der Bau bis Ende Sommer bezugsfertig sein.

Danach muss der neue Betreiber das Gebäude einrichten und in Betrieb nehmen.

Eventuell geht der offizielle Betrieb ab Herbst los.

neue Bilder vom 18.02.2018

Bildquellen

  • IMG_2068: Roman Thelen

„Licht aus – Spott an“: Freitag, 17.02.2018, 19.30 Uhr im Gemeindesaal von St. Elisabeth

Die Spitzklicker in der Gartenstadt beim Bürgerverein. Eintrittspreis 22,- Euro.

Die_Spitzklicker

Vorverkaufsstellen: Schreibwaren Hetzel am Freyaplatz; Unser kleiner Laden, Kirchwaldstraße, Pressecafé Donarstraße und während Veranstaltungen und Sprechstunden des Bürgervereins, Donnerstags 18.00 bis 19.00 Uhr.

Selbstbehauptungskurse für Frauen

Sei_kein_Opfer

Jeder einzelne Fall von Gewalt erschüttert, macht Angst, erzeugt Hilfslosigkeit und Verunsicherung. Die Anwendung erlernter Selbstbehauptungs-und Konfliktlösungsstrategien, das frühzeitige Erkennen und Vermeiden bedrohlicher Situationen und das Entwickeln geeigneter Handlungsalternativen können zu einer effizienten Gegenwehr und einem wirksamen Selbstschutz maßgeblich beitragen. Deshalb bietet der Bürgerverein Gartenstadt e.V.in Kooperation mit dem TV 1877 Mannheim Waldhof e.V. und dem SiMA e.V. im Rahmen des Projekts „Wachsame Gaddestadt, STOP-keine Chance für Einbrecher!“ zunächst 2 Kurse für Frauen an.
Termin 1: 20.01.2018, 09-15 Uhr (Räumlichkeiten des TV 1877 MA-Waldhof e.V.)
Termin 2: 27.01.2018, 09-15 Uhr (Räumlichkeiten des TV 1877 MA-Waldhof e.V.)
Die Vereine konnten mit dem zertifizierten Gewaltschutztrainer Marco Böhringer, „Defletics –Selbstverteidigung & Fitness“, einen sehr erfahrenen Trainer für die Durchführung der Kurse gewinnen. Mitmachen kann jede Frau, besondere Vorkenntnisse oder körperliche Voraussetzungen sind nicht von Nöten.Die Kurse werden kostenlos angeboten, eine Anmeldung ist jedoch zwingenderforderlich.

Anmeldungen ausschließlich unter der Emailadresse: buergerverein-gartenstadt@gmx.de

Wachsame Gaddestadt – STOP, keine Chance für Einbrecher!

Am 15.11.2017, 19.30 Uhr fand im Bürgerhaus des Bürgervereins Gartenstadt e.V. die erste Einbruchschutzveranstaltung im Rahmen des Projekts „Wachsame Gaddestadt – STOP, keine Chance für Einbrecher!“ statt. Der, im Rahmen der von der Polizei Baden-Württemberg geförderten Initiative, angebotene Themenabend war in zwei Komplexe unterteilt. Nach der Begrüßung der zahlreich erschienen Bürger durch die Vereinsvorsitzende Frau Gudrun Müller, begann der Fachvortrag zum Thema technische und mechanische Schutzmöglichkeiten an Haus und Wohnung, welcher von Frau Eike Reimann von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Mannheim gehalten wurde. Die Expertin erklärte anschaulich die Vorgehensweise von Tätern. Zunächst stellte sie dar, warum und mit welchen Hintergedanken sich Einbrecher ein bestimmtes (weiterlesen…)

Wachsame Gaddestadt

Hierzu auch ein Link: http://www.k-einbruch.de/

15. November 2017, 19.30 Uhr: Infoabend des Projekts „Wachsame Gaddestadt“

kein_Einbruch

Wachsame Gaddestadt – STOP, keine Chance für Einbrecher!

Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“

Klicken Sie auf den Link…

Eine geförderte Initiative der Polizei Baden-Württemberg für eine wachsame Nachbarschaft im Stadtteil Mannheim Gartenstadt
Auf Initiative des Bürgerverein Mannheim Gartenstadt e.V. haben sich einige ortsansässige Vereine für das Projekt „Wachsame Gaddestadt – STOP, keine Chance für Einbrecher!- Initiative für eine wachsame Nachbarschaft im Stadtteil Mannheim Gartenstadt.“ Zusammengetan.
Ziel der Zusammenarbeit der eigenständigen Vereine, die eine Gesamtmitgliederzahl von über 3000 Mitgliedern umfasst, ist es das subjektive und objektive Sicherheitsgefühl der Bürger im Stadtteil Mannheim Gartenstadt durch das Projekt zu erhöhen und so Wohnungseinbrüche insbesondere durch sicherheitsbewusstes Verhalten, eine aufmerksame Nachbarschaft und eine funktionierende Sozialkontrolle zu verhindern. Mannheim und somit auch der Stadtteil MA-Gartenstadt ist im Landesvergleich Baden-Württemberg von Einbrüchen stark belastet. Die im Jahr 2016 und 2017 durchgeführten Beratungen durch die technische Prävention des Polizeipräsidiums Mannheim, die überdurchschnittlich hoch sind, belegen, dass das Interesse am Schutz vor Einbrüchen hoch ist und dieses durch Initiativen gefördert werden muss.
Für das Projekt, welches in Kooperation mit dem örtlich zuständigen Polizeirevier MA-Sandhofen, der Kommunalen Kriminalprävention der Stadt Mannheim, dem SiMA e.V. wird mit Fördermitteln aus dem KKP Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ des Innenministeriums Baden-Württemberg realisiert.
Insgesamt wurden 10.000 Euro an Fördergeldern für die Maßnahmen für die Jahre 2017 und 2018 beantragt und wie wir heute erfuhren auch genehmigt.
Der Bürgerverein freut sich sehr über die Unterstützung, die den Gartenstädter Bürgern vollends zu Gute kommen soll.
Wir werden über die einzelnen Projekte/ Veranstaltungen und Aktionen zeitnah berichten.
Christoph Kunkel

Zum Bericht MM „Gartenstädter brauchen ein Sprachrohr“ vom 22.09.2017

Viel Einsatz für den Bürgerverein

Bürgergarten bleibt Veranstaltungsort.

Unter dem Titel „Gartenstädter brauchen ein Sprachrohr“ wurde in der Ausgabe des MM-Nord vom 22.09.2017 irrtümlich berichtet, dass in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt des Bürgerverein Gartenstadt auf dem Freyaplatz stattfinden würde.

Richtig ist, der in der Region größte nichtkommerzielle Weihnachtsmarkt wird am 02.12.2017 im Bürgergarten stattfinden. Der Bürgergarten bietet hierfür den notwendigen Platz für viele Mitwirkende und Besucher*innen und überdies optimale organisatorische Voraussetzungen.

Auch das mittlerweile traditionelle Bürgergartenfest bleibt – wie der Name schon sagt – im Bürgergarten beheimatet.

Besonderen Dank möchte der Bürgerverein Ma-Gartenstadt Herrn Roland Karschits sagen für sein außergewöhnlich großes Engagement bei der Gestaltung des Gartenstadt-Waldhof-Journals. Herr Karschits hatte den Bürgerverein bei der Erstellung des Journals mit großem Einsatz und vielen ehrenamtlichen Stunden, unterstützt und so die monatliche Erscheinung des Journals im letzten Vierteljahr des Jahres 2016 möglich gemacht.
Roland Weiß