Bericht des Mannheimer Morgen vom 23.03.2018 zur Mitgliederversammlung

Für großes Interesse sorgte die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Gartenstadt. Die Mitglieder erfuhren, dass die Dachsanierung nun starten kann. (Bild: Haas)

GARTENSTADT: Jahreshauptversammlung des Bürgervereins / Stadt stellt 40 000 Euro für Dachsanierung des Bürgerhauses in den Haushalt ein

Vorsitzende wirbt für mehr Helfer

Von unserem Mitarbeiter Bernhard Haas

Es hat zwar eine Zeit lang gedauert, doch jetzt ist die Sanierung des Daches am Bürgerhaus in der Gartenstadt in trockenen Tüchern. Die Stadt hat für die Ertüchtigung einen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro in den Haushalt eingestellt, so dass mit den Arbeiten begonnen werden kann. Das erfuhren die Mitglieder des Bürgervereins bei der Jahreshauptversammlung.

Im Großen und Ganzen verlief die Versammlung in ruhigen und geordneten Bahnen. Lediglich beim Thema „Kalenderblatttermin des Gartenstadt-Journals“, bei dem im vergangenen Oktober nur fünf Vereinsvorsitzende anwesend waren, gerieten zwei Vorsitzende aneinander, weil der eine dem anderen vorwarf, ein Nichterscheinen sei despektierlich. Das wollte der andere dann doch nicht auf sich sitzen lassen und begründete das Nichterscheinen mit Terminüberschneidungen. Außerdem könnten die Termine vorab per Mail verschickt werden. Dadurch könnten größere Doppelungen vermieden werden.

Kassiererin Martina Steitz hatte zuvor einen ausführlichen Bericht abgegeben. Revisor Mike Hiat hatte der Versammlung die Entlastung des Vorstandes empfohlen, die auch beschlossen wurde. In der Aussprache merkte Manfred Of an, dass Stadtrat Roland Weiß im Gartenstadt-Journal acht Mal abgebildet gewesen sei. Diesem sprang CDU-Stadtrat Thomas Hornung bei: „Wer viel unterwegs ist, kommt auch öfter in die Zeitung“, lautete sein Credo. Die Macher des Blattes sollten auf Neutralität achten, gab Of zu bedenken.

Zwei Versprecher

Für Lacher sorgte ein Versprecher von Weiß, der bei den Baukosten des Daches von einem Betrag von 94 Millionen Euro sprach, obwohl er eigentlich 94 000 meinte. Auch Werner Piffkowski von den Freunden des Karl-sterns sorgte für schmunzelnde Stimmung, als er statt vom neuen Popchor von „Popcorn“ sprach. Er riet dem Chor, durch mehr Auftritte für mehr Einnahmen zu sorgen, um auf eigenen Beinen stehen zu können.

Über zahlreiche Einbrüche in der Gartenstadt wurde geklagt. So seien die katholische Kirche und das Vereinsheim des Turnvereins Waldhof mehrfach Opfer geworden, wurde berichtet. Zwar sei nichts beziehungsweise nur wenig gestohlen worden, aber die Sachbeschädigungen seien doch immer erheblich gewesen.

An Veranstaltungen finden wieder das Bürgergartenfest, der Weihnachtsmarkt, die Ausstellung der Krippe und das Silvesterkonzert statt. Neujahrsempfang und Närrischer Wochenmarkt seien ja schon gelaufen, berichtete die Vorsitzende Gudrun Müller. In welchem Umfang diese Feste überhaupt stattfinden, hänge auch von der Anzahl der Helfer ab, um deren Engagement die Vorsitzende warb. Bei der einen oder anderen Veranstaltung dürften durchaus mehr Besucher dabei sein, stellte Müller in den Raum. Zwei Beisitzer mussten neu gewählt werden, es sind Ingrid Engelhardt und Ursula Wollny. Zu Mitgliedern des Beirates wurden Helmut Bischler, Roland Collet und Hanni Frahm für ein Jahr gewählt. Im nächsten Jahr stehen Wahlen für den gesamten Vorstand an. Die nächste Kalendersitzung wurde auf den 8. Oktober 2018 terminiert.